Makronen und Ikonen

Was tun wenn man beim Plätzchenbacken Eigelb übrig hat?
Unser Tipp: gönnen Sie sich eine malerische Auszeit wenn die Plätzchen duftend aus dem Ofen kommen und malen Sie mit dem verbliebenen Eigelb. Was? Nun z.B. eine Ikone.

Ja – ganz richtig: Ikonen wurden früher nur mit Eigelb und Pigmenten gemalt. In der Küche hat man nun ja vielleicht nicht unbedingt Farbpigmente stehen, dafür aber eine Menge an  Pülverchen, die nicht nur für verschiedene Geschmacksrichtungen sorgen, sondern auch für unterschiedliche Farben. Curry, Paprika, Gelbwurzel, abgebrannte Räucherkerzen – verrührt mit Eigelb, schwarzer starker Tee und der Glühwein sind natürliche Stoffe, mit denen man dauerhafte Farbspuren auf dem Papier hinterlassen kann.

Und falls Ihnen ein Pinsel gerade nicht zur Hand ist: ein Büschelchen Haare abschneiden, um einen Schaschlickstab mit Klebeband wickeln. Ggf. etwas in Form schneiden.

Wir haben ein bischen experimentiert mit den vorhandenen Mittelchen und gemerkt, dass es ganz schön viel Spaß machen kann, während die Makronen im Ofen backen, die etwas unübliche Resteverwertung auszuprobieren. Es muss ja nicht gleich eine Ikone sein…

Ach ja: und hier noch das Makronenrezept aus einem alten Wiener Kochbuch:

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