Relaxed: multifunktionaler Schaukelstuhl

Beim Stöbern in Zeitschriften haben wir diesen multifunktionalen Designstuhl von Song Sn Jong (송승용) entdeckt.

Vorgestellt wurde er auf dem zweiten Seoul Design Festival 2011.

Schwerpunkt des Festivals war Möbeldesign in dem Spannungsfeld von Nutzbarkeit und Kunst.

Thematisiert wurden u.a. auch Fragen nach der Steigerung der Lebensqualität durch Kunst und Design.

 

Der Stuhl erfüllt diesen Anspruch auf seine Weise:
als Schaukelstuhl konzipiert ermöglicht er ein entspannt-wiegendes Zurücklehnen, während gleichzeitig die Wäsche im leichten Wind trocknet.

Natürlich bietet der Aufbau Platz für eigene Imagination und Ideen zur Nutzung.

Von der Kleiderkammer, über einen Hängegarten bis zu einem schützenden Baldaching mit Löchern zum Sternekucken gibt es viele Möglichkeiten die Multifunktionalität des Stuhles zu testen.

Jedenfalls schade, dass wir ihn nur in einem Magazin gesehen haben und nicht zu den Live-testern gehörten, wie der Präsident von Korea.

Und hier noch ein paar weitere “praktische Stuhlobjekte” von Song Sn Jong …

Oder der meditative Logenplatz – gut geeignet für Großfamilien und hektische Büroräume …

 

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Heo NanSeolHeon – “Fragrance of Dreams”

Zwischen einem See und dem Meer in einem Pinienwald gelegen, ist das Geburtshaus von Heo Nan Seol Heon in Gangneung/Korea schon in geografischer Hinsicht ein besonderer Ort. Das Schicksal der hochtalentierten und früh verstorbenen koreanischen Schriftstellerin aus dem 16. Jh. die in dem Anwesen aufwuchs, gibt dem Ort heute neben der historischen auch emotionale Bedeutung – nicht nur für Schriftsteller und Poeten.

Bereits im letzten Jahr gab es eine Ausstellung bildender Künstlerinnen zu dem jährlichen Festival anlässlich des Geburtstages von Heo NanSeolHeon – organisiert und kuratiert von Zae-Hee Kim. (siehe Blogbeitrag vom April 2011)

Auch 2012 waren Künstlerinnen aus mehreren Ländern in der Ausstellung vertreten.

Die Arbeiten sind vielfältig und umfassen Malerei, Kalligrafie, Textilarbeiten, Collage, Video und Installationen.

Die Werke der Künstlerinnen füllen die kleinen schmucklosen Räume des Hauses plötzlich mit stillem und doch so beredtem Leben.  So integrieren sich die Arbeiten ganz stillsschweigend in während des Festtages anderweitig genutzte Räume -  wie zum Beispiel die Teezeremonie vor dem Bild Nan Seol Heons.

Die beiden Frauen tragen traditionelle koreanische Kleidung – den Hanbok.

Er besteht aus einem langen Unterkleid und einem kurzen Oberteil mit langen Ärmeln, das mit einer Schleife zusammengehalten wird.

Der Hanbock bildet auch das zentrale Motiv von Kyung-Shin Lee’s Arbeit. Sie verwendet einen Hanbok in gelb – rot, die Farben des Mädchens und der jungen Frauen im Korea der früheren Jahrhunderte.

Kyung-Shin Lee bricht die Einheit des Hanboks. Sie zerreißt ihn quasi und von der Einheit des Kleidungsstückes bleibt nur das rote Band welches die beiden Teile verbindet. Ein Rot, das zwischen Kraft und Blut angesiedelt ist. Begleitet von den auf die Leinwand genähten Linien entsteht eine Sogwirkung in beide Richtungen. Die Ambivalenz der Assoziationsmöglichkeiten von Tropfen und Federn, von Verletzung und Verbindung zerreißt ähnlich wie die beiden Kleidungsstücke, von denen sich eines am Boden zusammenzukrümmen scheint, während das Gegenstück sich Flügeln gleich aufschwingt.

Die Arbeit von Soon-Young Yang lässt Blumen assoziieren. Die Objekte schwingen im Wind leicht hin- und her. Das Unterteil der Blütenblätter erinnert an die Form des koreanischen “Bottari” – jenes Stoffbündel, das das Nötigste für eine Reise enthält, aber auch die Schwere oder Bürde des Lebens der Frauen symbolisiert.
Balancierend auf den dünnen Metallstäben entsteht eine Bewegung, zugleich ist aber auch ein Ungleichgewicht in der Schwere von oben und der Fragilität unten zu spüren, ein Unterschied von Materialität und Leere.

Jeong-Won Heo spielt ebenfalls mit dem oben und unten, wie mit der Frage nach Realität und Abbildung. Die runden Spiegelscheiben auf dem Boden spiegeln die im Baum hängenden amorphen Objekte und bringen Baum und Objekt in eine Bildform. Das Bild als Spiegel des Lebens wie die Literatur?

Eun-Sook Lee baut mit klaren Formen Objekte wie Tische und Stühle, zum Teil beleuchtet und mit Schrift versehen. In der Ausstellung als zweidimensionales Werk zu sehen.

Einen wichtigen Stellenwert bezüglich der Verbindung zu den Schriften Heo Nan Seol Heons nehmen die Kalligrafien ein, die von Künstlerinnen aus Korea, Deutschland und Marokko gefertigt wurden: Nham-Hee Völkel-Song, Katharina Pieper, Hui-Ja Yoo und Naziha Bachir Alami. Leider ist die Arbeit von Naziha Bachir Alami nicht rechtzeitig eingetroffen, so dass hier kein Bild ihrer Arbeit gezeigt werden kann.

Haja visualrave spürt in ihren Videoaufnahmen dem Wissen und Bewußtsein um die Schriftstellerin Heo NanSeolHeon in der jungen Bevölkerung von Seoul nach.

Reine Malerei bringt Gae-Suk Park in die Ausstellung ein. Ihre zarten, aquarellhaft anmutenden Bilder verweisen über Naturthemen wie Baum, Berge, Wachstum, Vögel auf die ihnen innewohnende Symbolik von Freiheit und Gebundenheit. Nicht zufällig formt sich der alte Baumstamm zu einem Bergmassiv in Form eines Herzens.

Suk-Nam Yun verwendet altes Holz und montiert daraus neue Bedeutungen. In Verbindung mit der Musik von Joung-Hee Lee ist eine sehr beeindruckende Malerei auf der Holzmontage zu sehen. Das Holz in seiner Materialität wird nicht ausgeblendet, sondern in die Malerei integriert. Der überlange Arm ist mit Perlmutt bestückt – eine Anlehnung an eine alte koreanische Handwerkskunst. Die Verbindung der beiden Frauen steht wie ein Symbol für die emotionale Verbundenheit, die sich bei den Künstlerinnen trotz der verschiedenen Jahrhunderte findet.

“Fragrance of Dreams” ist der Titel der Bildserie von Gabriele Fecher. Die Arbeiten basieren auf der Transparenz und dem Spiel mit dem Schatten.
Aus der Originalhandschrift HeoNanSeolHeons wurden einzelne Teile entnommen und in unterschiedliche Größen umgesetzt. Chinesische Schriftzeichen wie Sehnsucht, Blumen, Erde, Leere, Schnee und Pavillon -geschrieben von Heo NanSeolHeon- bilden die Basis für neue Bildwerke.
Realistische Blumenformen verbinden sich mit Teilen der Unterschrift NanSeolHeons und werden zu einem neuen Ganzen. Oder einzelne Schriftzeichen formen Landschaften, die an asiatische Tuschzeichnungen erinnern.
“Fragrance of Dreams” ist eine poetische Umschreibung für die Fragilität und Ungreifbarkeit von HeoNanSeolHeons Dichtkunst und den in ihren Werken beschriebenen Feen- und Elfenreichen. Ihr schriftstellerischer Wunsch aus der harten und unglücklichen Wirklichkeit ihres Ehelebens zu entfliehen, die so im Kontrast zu ihrer glücklichen Jugend in Gangneung stand?

Das alljährliche Festival in Gangneung hält die Erinnerung an Heo Nan Seol Heon und ihre Familie lebendig. Gleichzeitig fordert es auch heraus zur Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau in der koreanischen Gesellschaft heute.

Ein Aufbruch … in alle Richtungen.

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Ost und West

Etwa 10-12 Flugstunden trennen die westliche und die östliche Welt. Keine große Distanz, wenn man in Arbeitstagen und -zeiten rechnet. Welten und Kulturen wachsen zusammen. Wir essen Sushi, nutzen Samsung-Mobiles, fahren Toyota oder Hyundai, Akupunktur und TCM sind keine Fremdwörter mehr. Doch wie steht es mit unserem Verhalten und Gewohnheiten, wenn die beiden Welten aufeinandertreffen?

Messerscharf und treffend hat die chinesische Designerin Yang Liu ihre Erfahrungen von den Unterschiedlichkeiten der Kulturen in Symbolpaare gepackt.

Yang Liu ist geboren und aufgewachsen in China, seit 1990 in Deutschland und Europa lebend. Nach einem Designabschluss in Berlin, vielen Awards und internationalen Auszeichnungen unterhält sie ein eigenes Designbüro in Berlin und ist Professor an der Berliner Technischen Kunsthochschule.

In ihrem Projekt “Ost trifft West” reduziert die Künstlerin ihre Erfahrungen der beiden Kulturkreise Ost und West auf einfache Symbole, simpel und treffend. Die plakative Gegenüberstellung erzeugt ein imaginäres Vergleichen, Erkennen, sich Wiederfinden in Erfahrung und (Vor-)Urteilen und  des öfteren auch Schmunzeln. Schmunzeln Sie mit …

Blau steht für westliche und rot für östliche Kultur. Aber das erschließt sich nahezu von selbst …

1. Meinung

 

2. Lebensstil

 

3. Pünktlichkeit

 

4. Kontakte

 

5. Ärger

 

6. Warteschlange

 

7. Ich

 

8. Sonntag auf der Straße

 

9. Party

 

10. Restaurant

 

11. Bei Bauchschmerzen

 

12. Reisen

 

13. Schönheitsideal

 

14. Umgang mit Problemen

 

15. Drei Mahlzeiten

 

16. Transport

 

17. Senioren im Alltag

 

18. Duschzeiten

 

19. Laune und Wetter

 

20. Chef

 

21. Im Trend

 

22. Wahrnehmung von anderen

 

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Adobe Eazel: Aquarell im Computer?

Wir haben uns mal unter den Malprogrammen für das iPad umgeschaut und verschiedenes ausprobiert.
Aufgefallen ist uns dabei das Adobe Eazel Programm. Durch die Möglichkeit der computersimlierten Einbeziehung von Wasser und dessen Verlaufs- bzw. Fließeigenschaften hat das Programm eine besondere Faszination. Es werden auch Trocknungszeit und -ränder einbezogen.

 

Die Bedienung kann über zwei Modi erfolgen: eine feststehende übliche Menue-Variante, die mit dem Auflegen der Finger angezeigt wird und auf dem Bildschirm fixiert ist. Daraus lassen sich die Menuepunkte einzeln anwählen: Farbe, Größe, Deckkraft und Einstellungen. Zusätzlich gibt es noch die Funktionen des Löschens und Wiederherstellens einzelner Arbeitsgänge. 

 

Neu -und nach einer kurzen Eingewöhnung sehr komfortabel-  ist die zweite Bedienform. Sie erfolgt ebenfalls über das Auflegen der 5 Finger und sofortigem Auswählen des gewünschten Menuepunktes mit dem entsprechenden Finger. Die Bedienweise ist leicht und schnell zu be-greifen. Das Arbeiten mit dieser Bedienungsart ist angenehm, weil es schneller geht als separate Funktionstasten. Auch steht damit die ganze Fläche uneingeschränkt für das Bild zur Verfügung.

 

Das Verlaufen der nassen Farben kann schöne Effekte erzielen, ist allerdings im Vergleich zum realen Wasserverhalten sehr eingeschränkt standardisiert.
Schön wäre es z.B. wenn man durch das Drehen und Bewegen des iPads die Laufrichtung des Wassers noch steuern könnte.

Verbesserungsfähig für uns wäre auch das Pinselverhalten. Das gilt für die -wenn einmal gewählt- im Strich gleichbleibende Pinselbreite aber besonders für die halbrunde Form beim An- und Absetzen. Diese runde Kontur ist unorganisch in bezug auf die Wassersimulation und im Bild oft schwer integrierbar. Dies erwies sich für uns beim Testen als größter Minuspunkt.

 

Trotzdem ist es spannend mit Eazel zu experimentieren, weil es neue Möglichkeiten eröffnet. Als “Material-Praktiker” war ich sehr positiv von der Leuchtkraft der einzelnen Farbe angetan, die auch nach mehreren Schichten unterschiedlicher Farbtöne noch vorhanden ist. Eine solche Schichtenmalerei endet mit “richtigen” Aquarellfarben (besonders wenn man nicht die Geduld aufbringt den Trocknungsprozess abzuwarten) oft in einem pampig-dunklen Graugrünbraungemisch.

So ist es im Eazel-Programm möglich, dass dunkle Partien mit helleren Farben transparent “übermalt” werden können. Dies eröffnet gegenüber dem traditionellen Aquarell neue Möglichkeiten und erhöht die Flexibiltät im transparenten Malprozess.

Hier das Video vom Ausprobieren des EazelProgramms.

Aber auch wenn es Spaß macht mit dem iPad zu malen – an die Realität der Farbnuancen, des körnigen Aquarellpapiers, der individuellen Steuerung des Wassers und der Lebendigkeit des Wassers in Verbindung mit den Pigmenten kommt das computerbasierte Malen (noch) nicht ran.



Wer sich mehr für das traditionelle Aquarellmalen interessiert, dem sei hier die Arti-DVD zum Aquarellmalen der Künstlerin Brigitte Heintze empfohlen.

In dem Film erläutert die Künstlerin ihre Umsetzung eines floralen Stillebens in eine Aquarellkomposition.

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Kreativität: man nehme …

einen Artï-Engelbausatz, eine gute Portion Flexibilität gemischt mit viel Ideenflüssigigkeit, dazu eine Prise Originalität und das Ganze mit Humor abschmecken.

Kreativität wird bei Holm-Hadulla (2011) knapp und sachlich definiert als “Neukombination von Informationen”.  Also Neues erschaffen aus Bekanntem.

“Kreativität bedeutet nicht etwas zu erfinden was es nicht gibt sondern etwas was es bereits gibt mit anderen Augen zu sehen. Stelle etwas auf den Kopf und du wirst eine neue Perspektive erleben, die du nie erwartet hättest. ” (Manfred M.Neef)

So etwa ging es uns mit den ersten Bildern als Rückmeldung zum Artï Engel-Bausatz – große Überraschung und Freude.
Irgendwie war klar, dass da viele Möglichkeiten drinstecken, aber man muss sie halt auch rausholen.

Hier die Bilder von den ersten Rückmeldungen, was so alles aus elf kleinen Teilen entstehen kann, wenn jemand das Bekannte mit Lust, Laune, Spielfreude, Ideenreichtum und Humor neu zusammensetzt!

Danke für die kreativ-liebevolle Engelparade an Britta B.!

Kopfstandengel

 

Rendezvousengel

Meditationsengel

Engelspaziergang

Schüchterner Rendezvousengel

Happy Engel

Engel beim Ankleiden

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Artï-Engel-Bausatz

Ok – es hat ein wenig gedauert seit dem letzten Beitrag. Aber die unerwartete positive Resonanz auf die Weihnachtsengelbausatzkarte ließ uns kopfüber in die Perfektionierung der Bausatzidee stürzen.  Jetzt ist es soweit: es gibt ihn auf Selbstklebefolie, zum Ausschneiden und Aufkleben.

So ist aus der Karte zwischenzeitlich ein kleines nettes handliches Tütchen im Postkartenformat entstanden ist, das alles enthält, was man braucht um in 2012 seine persönlichen Engelchen zu kreieren – für sich selbst oder zum verschenken.

Erhältlich bei Art-ï!
(wo denn sonst:))

Aus der Spielfreude beim Aufkleben entstanden dann ganz unerwartet neue Engelmotive, weil man/oder frau ja nicht alles so machen muss wie vorgegeben. Da kann der Bauch schon mal als Hut durchgehen, ein Bein zur Nase werden oder der Tanz auf dem Vulkan entstehen.
Für die Vielfalt der Engel-Variationen haben wir in Art-ï eine Galerie eingerichtet. Man kann auch eigene Kreationen aus dem Bausatz hochladen.

 

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Neujahrsgruß

Für alle Blogbesucher in nah und fern … Art-ï wünscht ein farbenfrohes Neues Jahr!

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Licht schenken

Heute ist Wintersonnenwende, die längste Nacht des Jahres, in einer Zeit der größten Dunkelheit.

Warum da nicht ein wenig “Licht verschenken”?  Nichts Großes, Auffallendes – dafür aber sehr persönlich und mit viel Atmosphäre: z.B. als ein gehäkelter Teelichtschmuck.
Das geht schnell, macht Spaß und ist auch jetzt noch als kleines Weihnachtsgeschenk in ein paar Stunden bei schöner Musik oder einem Hörspiel zu bewerkstelligen.

Silber- oder Golddraht und Omas Häkelanleitung führen zu einer edlen Hülle für einfache Teelichter: einen schmalen Streifen fester Maschen häkeln, der etwa 7 cm hoch und so breit ist, das er rund um das Teelicht reicht. Oder Sie häkeln gleich immer rundum.
In den letzten Reihen ein paar Maschen zunehmen, damit ein leicht gewellter nach außen gebogener Rand entsteht. Den Häkelstreifen mit Draht an den schmalen Enden zusammenfügen, den Rand nach Belieben biegen. Fertig!

Wenn Sie mehr Anleitung brauchen oder noch ein paar Ideen für ausgefallene Häkeltipps, dann schauen Sie bei Art-ï rein. Oder Sie verschenken gleich den Kurs zum Selbermachen als Gutschein.

Für ein bischen Licht und Wintersonne in der dunklen Zeit …

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Makronen und Ikonen

Was tun wenn man beim Plätzchenbacken Eigelb übrig hat?
Unser Tipp: gönnen Sie sich eine malerische Auszeit wenn die Plätzchen duftend aus dem Ofen kommen und malen Sie mit dem verbliebenen Eigelb. Was? Nun z.B. eine Ikone.

Ja – ganz richtig: Ikonen wurden früher nur mit Eigelb und Pigmenten gemalt. In der Küche hat man nun ja vielleicht nicht unbedingt Farbpigmente stehen, dafür aber eine Menge an  Pülverchen, die nicht nur für verschiedene Geschmacksrichtungen sorgen, sondern auch für unterschiedliche Farben. Curry, Paprika, Gelbwurzel, abgebrannte Räucherkerzen – verrührt mit Eigelb, schwarzer starker Tee und der Glühwein sind natürliche Stoffe, mit denen man dauerhafte Farbspuren auf dem Papier hinterlassen kann.

Und falls Ihnen ein Pinsel gerade nicht zur Hand ist: ein Büschelchen Haare abschneiden, um einen Schaschlickstab mit Klebeband wickeln. Ggf. etwas in Form schneiden.

Wir haben ein bischen experimentiert mit den vorhandenen Mittelchen und gemerkt, dass es ganz schön viel Spaß machen kann, während die Makronen im Ofen backen, die etwas unübliche Resteverwertung auszuprobieren. Es muss ja nicht gleich eine Ikone sein…

Ach ja: und hier noch das Makronenrezept aus einem alten Wiener Kochbuch:

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Weihnachtsbaum für Individualisten

Wissen Sie was das ist?
Das ist ein Detail einer (rückwärts zu lesen): etsrübnennirnegeR
Es ist das Material für unser Weihnachtsbaummodell.

Ok zugegeben – die Idee ist nicht original von uns.
Die wunderbar-komischen Bürstenweihnachtsbäume der Kreativfrau von e2factory waren der Auslöser:

e2factory Weihnachts-Wunder-Baum

Diese e2factory Weihnachts-Wunder-Bäume sind unschlagbar – nicht zuletzt was das Schmunzeln auf unserem Gesicht anbelangt.
Unser Art-ï Modell ist dagegen doch etwas traditioneller ausgerichtet, hat dafür aber den Vorteil einer höheren Standfestigkeit.
Hier die Art-ï-Version des e2factory Originals:

Sie wollen es nachmachen?

Kein Problem! Hier lang …

Und hier noch eine andere Farbvariante:

 

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